Boxspringbett: Welche Vor- und Nachteile es hat und was du beachten musst

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Alle reden davon, jeder will eines haben, aber keiner weiss so recht, was es eigentlich ist. Okay, das ist jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber mal ganz ehrlich: Kannst du den Aufbau oder die Vor- und Nachteile eines Boxspringbettes spontan erläutern?

Egal, ob du diese Frage mit Ja oder Nein beantwortest: Spring nicht gleich ab und box dich bis zum Ende des Artikels durch. Es lohnt sich nämlich. Weil wir dir ganz viel über das königliche Luxusbett verraten. Damit du am Schluss weisst, ob du ein Boxspringbett kaufen sollst.

Alles Wichtige zum Boxspringbett

Wir machen dich zum Boxspringbett-Profi. Klicke einfach auf die Fragen und werde mit jedem Satz ein bisschen schlauer.

1. Was ist ein Boxspringbett?

Der Begriff «Boxspring» stammt aus dem Amerikanischen und bedeutet «Federkernbox». Besteht ein Boxspringbett aus einer separaten Box und Matratze, nennt sich das Kontinentalbett. Sind Box und Matratze miteinander verbunden, handelt es sich um ein Boxspringbett Nordic.

Das Boxspringbett unterscheidet sich vor allem in einem Punkt von allen anderen Schlafsystemen: Es hat keinen Lattenrost. Wie ein Boxspringbett genau aufgebaut ist, erfährst du im nächsten Abschnitt.

2. Wie ist ein Boxspringbett aufgebaut?

Das Boxspringbett gibt es als amerikanische oder als skandinavische Ausführung. Die amerikanische Variante besteht aus zwei Teilen. Die skandinavische setzt noch eins obendrauf und toppt das Ganze mit dem Topper:

  • unterer Teil: Federkernbox
  • mittlerer Teil: Matratze
  • oberer Teil: Topper

Ganz unten befindet sich also die Federkernbox. Dabei handelt es sich um einen Rahmen, in dem – der Name verrät es schon – Federkerne eingebaut sind. Danach folgt die Matratze und bei der skandinavischen Ausführung noch die Matratzenauflage, also der Topper. Was es mit Letzterem auf sich hat, erklären wir dir bei der nächsten Frage.

3. Warum braucht ein Boxspringbett einen Topper?

Die oberste Komponente des Boxspringbettes ist eine dünne Matratzenauflage, genannt Topper. Je nach Material sinkt dein Körper mehr oder weniger ein. Die meisten Topper sind aus einem Schaum gefertigt. Während die Federkernbox und die Matratze für das Ergonomische zuständig sind, kümmert sich der Topper um das Liegegefühl. Und er hat noch einen weiteren Vorteil: In der Regel besteht er aus einem Stück und schafft eine durchgehende Liegefläche ohne Spalt. Das ist vor allem dann praktisch, wenn ihr zu zweit auf dem Boxspringbett schlaft.

Braucht eine Standardmatratze auch einen Topper?

Die Matratze und der Topper müssen miteinander harmonieren. Konkret heisst das: Kaufst du ein Boxspringbett, sind die Federkernmatratze und der Topper aufeinander abgestimmt. Legst du eine klassische Matratze auf dein Boxspringbett, sollte der Topper nicht nötig sein.

4. Was sind die Vorteile und Nachteile eines Boxspringbettes?

Welche willst du zuerst hören, die guten oder die schlechten Nachrichten? Genau genommen gibt es keine schlechten Nachrichten. Denn was der eine super findet, mag ein anderer gar nicht. Wir waren jetzt aber so frei und haben entschieden, welche Eigenschaften des Boxspringbettes Vorteile und welche Nachteile sind.

Vorteile des Boxspringbettes

Gehörst du zu den Menschen, die morgens kaum die Augen aufkriegen? Dann wirst du das Boxspringbett lieben! Statt dich auf dem Bettrand abzustützen und mühsam hochzustemmen, schwingst du deine Beine einfach locker über die Bettkante und lässt dich ohne Anstrengung auf den Boden gleiten. Auch für ältere Menschen ist die Einstiegshöhe des Boxspringbettes ein Vorteil. Ach was! Wenn wir so darüber nachdenken, ist sie für alle praktisch. Egal, ob Junior oder Senior, ob Morgenmuffel oder Morgenmensch.

Im Gegensatz zum Lattenrost wird die Federkernbox aus einem Stück gefertigt. Das macht das Boxspringbett besonders stabil. Gleichzeitig wirkt es mit seinem dreiteiligen Aufbau – Box, Matratze und Topper – ganz schön pompös. Und obwohl wir Hochstapler normalerweise nicht mögen, machen wir in diesem Fall eine Ausnahme. Denn Hand aufs Herz: Wer möchte sich im Schlaf nicht wie eine Königin oder ein König fühlen?

Der weiche Liegekomfort ist definitiv ein Pluspunkt des Boxspringbettes. Ausserdem wird dein Körpergewicht ideal abgefedert. Sind alle drei Teile des Boxspringbettes optimal aufeinander abgestimmt, wird auch deine Wirbelsäule ein wenig gestützt.

… mag auch das Boxspringbett. Heiss im Sinne eines kuschelig warmen Bettes, damit wir uns richtig verstehen. Boxspringbetten isolieren die Wärme nämlich sehr gut. Das ist gemütlich für frierende, aber ungemütlich für schwitzende Schlafmützen.

Boxspringbetten sind ruhige Zeitgenossen, da alle Komponenten als Ganzes konstruiert und aufgebaut werden. Du kannst dich nachts also getrost bewegen, ohne von einem Quietschen geweckt zu werden.

Nachteile des Boxspringbettes

… sondern auch der Preis. Was königlich ist, kostet eben auch etwas mehr. Natürlich findest du auch Boxspringbetten zu Tiefstpreisen. Wir raten dir aber von solchen Angeboten ab. Denn die Einsparungen beim Preis machst du meistens auch bei der Qualität. Das lohnt sich im Endeffekt nicht.

In kleinen Räumen wirkt ein Boxspringbett schnell wuchtig und der Raum dadurch noch kleiner. Und einfach mal kurz die Fitnesstasche oder eine Rollbox unter das Bett schieben, geht auch nicht – ausser das Boxspringbett hat einen Bettkasten. Ebenfalls umständlich wird’s beim Zügeln. Um das schwere und sperrige Bett durch enge Flure und verwinkelte Treppenhäuser zu tragen, musst du Herkules als Zügelhelfer aufbieten. Den Pragmatikern unter euch empfehlen wir deshalb unser happy Bett. Das ist kompakt und im neuen Zuhause superschnell wieder aufgebaut.

Möchtest du mit dem Oberkörper etwas höher liegen, verstellst du beim Lattenrost einfach das Kopfteil. Beim Boxspringbett geht das nicht. Der feste Unterbau lässt sich nicht verstellen. Ausser du kaufst ein Boxspringbett mit eingebautem Motor. Dafür musst du aber noch tiefer ins Portemonnaie greifen.

Bei den meisten Boxspringbetten kannst du den Stoffbezug nicht abnehmen, weil er mit der Federkernbox vernäht ist. Du kannst das Boxspringbett also nicht reinigen. Deshalb ist ein klassisches Bett sicher hygienischer.

Die Federn des Unterbaus sind fest integriert. Du kannst sie also nicht einfach austauschen oder wenden. Das wird zum Problem, wenn sich nach einigen Jahren die ersten Abdrücke vom Liegen abzeichnen. Bei einem herkömmlichen Bett tauschst du die Einzelteile einfach aus. Beim Boxspring-System kannst du oft nur noch ein neues Bett kaufen.

Klassische Boxspringbetten mit Taschenfederkernen sind in der Regel weniger gut zoniert als eine hochwertige Matratze. Menschen mit Rückenproblemen werden deshalb eher auf einer Matratze glücklich – zum Beispiel auf der happy Matratze.

happy Bett
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4.71
CHF 590.00
Inkl. MwSt. und Versandkosten
Matratze UP
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4.72
CHF 990.00
Inkl. MwSt. und Versandkosten
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CHF 119.00
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5. Für wen ist ein Boxspringbett geeignet?

Wenn du die Vor- und Nachteile gelesen hast, kennst du die Antwort vermutlich schon. Aber wir vergessen natürlich auch nicht die Querleser unter euch. Deshalb fassen wir kurz zusammen:

Das Boxspringbett eignet sich für alle, die

  • eine hohe Einstiegshöhe schätzen.
  • sich ein kuschelig warmes Bett wünschen.
  • ein eher grosses Schlafzimmer haben.
  • gerne auf einem weichen und federnden Bett liegen.

6. Auf was muss man beim Kauf eines Boxspringbettes achten?

Auch wenn tiefe Preise verlockend sind, solltest du in erster Linie auf die Qualität achten. Ein hochwertiges Bett kostet zwar etwas mehr. Dafür bist du zufrieden und schläfst gut.

Verlasse dich nicht auf die Optik allein. Es ist wie mit schönen Schuhen: Nur weil sie gut aussehen, sind sie nicht zwingend auch bequem. Deshalb solltest du immer Probe liegen. Im Laden oder direkt im Showroom des Herstellers. In unserem Showroom in Schänis kannst du dich zum Beispiel auf das BICO Boxspringbett legen.

Ohne indiskret werden zu wollen: Auch dein Gewicht ist beim Kauf wichtig. Wende dich an einen Verkaufsberater oder an den Hersteller. Frag nach, welcher Härtegrad für dein Körpergewicht die beste Wahl ist.

7. Kann man eine happy Matratze auf ein Boxspringbett legen?

Ja klar! Das ist sogar unser Geheimtipp, wenn du mit dem Liegegefühl auf deinem Boxspringbett nicht zufrieden bist. Entferne einfach die Matratze und den Topper und leg die happy Matratze drauf. Voilà – so fühlt sich glücklich schlafen an.

Wenn du mit dem Liegegefühl auf deinem Boxspringbett nicht zufrieden bist? Entferne einfach die Matratze und den Topper und leg die happy Matratze drauf.

8. Welches Fixleintuch passt auf mein Boxspringbett?

Auf jeden Fall kein gewöhnliches. Besondere Betten erfordern eben auch besondere Fixleintücher. Wennschon, dennschon.

Diese Fixleintücher gibt es für Boxspringbetten:

  • Fixleintuch speziell für den Topper
  • Extra hohes Fixleintuch, mit dem du den Topper und die Boxspringmatratze gleichzeitig beziehen kannst
  • Fixleintuch nur für die Boxspringmatratze

Du hast den Blogartikel gelesen und das Boxspringbett ist nicht das Richtige für dich? Macht nichts. Vielleicht musst du gar kein neues Bett kaufen. Manchmal bringt auch eine neue Matratze ein ganz anderes Liegegefühl. Hier erfährst du alles über die verschiedenen Matratzenarten.